Game Overture

Bei der Jagd durch einen Level seines nächsten Videospielhits öffnet der Held des Spiels, Nick Vincible, die falsche Tür – und findet sich in der Marketingabteilung seines Publishers wieder. Dort trifft er die Marketingassistentin Lana Jung – und beide verlieben sich ineinander.

Die Libretto erzählt anfangs eine klassische Boy meets Girl from distant World-Story (Romeo & Julia, West Side Story). Aber Games haben ihre eigenen Gesetze. Was folgt ist ein Wechselspiel aus hiesiger und virtueller Realität, und am Ende hätten virtuelle und reale Welt sich gegenseitig einiges mitzuteilen, wäre man bereit zu lernen – aber das geht hüben wie drüben natürlich weitgehend schief.

Allerdings nicht ganz:

Ein paar der nicht so üblichen Verdächtigen kommen ganz anständig aus der Sache raus.

„Schau, was ich geschaffen:
Ein Tor vom Hier zur Virtualität
Die Mutter aller Quellcodes:
Absurdität entsiegelt
Das Hier und Dort verschmelzen
In einen Wahnsinn, der sich spiegelt.“

(Heph A.I. Stoss, Göttlicher Codeschmied)